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12.04.26 - Letzter Tag mit Wasserfall und Höhlenkloster

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Heute Nacht hab ich zwar besser, dafür aber verdammt kurz geschlafen. Gegen halb 9 stand ich auf, Romy war schon unten beim Kaffee. Ich gesellte mich dazu und wie schon gestern blieben wir mit guter und informativer Unterhaltung noch eine ganze Zeit lang sitzen. Gegen halb 11 waren wir dann abfahrbereit. Zunächst fuhren wir ca. eine dreiviertel Stunde Richtung Norden und nach Tipova (mit dem Häkchen unter dem T, sprich Zipova). Als wir dort ankamen, war das Wetter perfekt zum Wandern und genau das hatten wir für die nächsten zwei Stunden vor. Wir parkten und zunächst ging es ein steiles Stück hinunter zum Fluss, dem Dnister oder Nistru, je nach dem, hinter dem jedenfalls dieses nicht existente Land liegt. Die Aussicht war schon mal sehr toll. Wir liefen runter, dann bogen wir links ab und folgten einem kleinen Pfad, der sich an einem Bach entlang schlängelte. Wir trafen nicht einen Menschen, nur ca. 6-8 Kühe. Nach etwa einer Stunde waren wir am Ziel, einem sehr kleinen Wasserfall, ...

11.04.26 - Gemütlicher Tag in Orhei

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Heute Nacht hab ich das erste Mal so richtig schlecht geschlafen hier. Oder gefühlt die halbe Nacht gar nicht. Da konnte früh nicht mal der Kaffee, der echt gut war, was ausrichten. Wir haben hier Frühstück inklusive, das war echt vielfältig. Die Tochter des Hauses – etwa Anfang 20 – gesellte sich zu uns und gab uns verdammt viele Tipps, was man hier so machen könnte. Außerdem gab es einen ganz guten Einblick ins Leben hier. Sie scheint ein ganz schlauer Kopf zu sein, spricht perfekt Englisch und hat auch ein Semester in Österreich studiert. Und meinte, dass die Chance hier einen guten Job zu bekommen leider recht gering ist und sie wahrscheinlich nach Rumänien müsse. Außerdem erklärte sie uns, warum Orhei (sprich: Orchej) reicher ist als andere Orte in Moldau. Der ehemalige Bürgermeister hat wohl vor gut 10 Jahren mit einigen anderen Verdächtigen ganz ordentlich den Staat beraubt. Der riesige Diebstahl wurde bis heute nicht aufgeklärt, aber der Bürgermeister ließ hier so einiges sprin...

10.04.26 - Tolle Wanderung beim Höhlenkloster von Orheiul Vechi

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Heute Nacht haben wir beide wieder gut geschlafen. So gut, dass wir nicht gemerkt haben, dass über Romy noch jemand eingezogen ist. Früh war ich allerdings recht bald wach. Gegen acht war Romy das auch und etwa eine dreiviertel Stunde später waren wir abmarschbereit. Der erste Weg führte natürlich wieder in ein hübsches Café, wo es neben Flat White auch noch ein leckeres Pain au Chocolat gab. Um halb 10 liefen wir zur Bushaltestelle, wo gerade unser Bus zum Flughafen einfuhr. Für gerade mal 60ct pro Nase fuhren wir dort eine halbe Stunde hin. Nach etwas Suchen fanden wir auch Europcar, war tatsächlich noch das günstigste hier. Dafür auch extrem unkompliziert, so dass wir keine zehn Minuten später in unserem „Opel Corsa“ saßen. Ab heute ist Romy die Fahrerin. Das Ding wirkt zwar hochmodern, Bluetooth will aber nicht wirklich, so dass wir übers Handy navigieren müssen. Zunächst füllten wir in einem Supermarkt ums Eck unsere Vorräte auf – leider gab es unseren Dosenwein nicht. Danach ...

09.04.26 - Ausflug nach Transnistrien - in ein Land, das nicht exisitiert!

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Heute Nacht hab ich ziemlich gut geschlafen. Und Romy auch! War mir doch sehr wichtig, schließlich war doch ich es, die sie in Richtung Hosteltür geschubst hatte… Wir haben aber auch nur eine weitere Mitschläferin (sieht auch für heute Nacht so aus), die gefühlt ihr Bett gar nicht verlässt und sich extrem ruhig verhält. Um 7 war ich wach und kurze Zeit später mit Sudoku vor der Tür. Romy kam dann kurze Zeit später und gegen halb 9 waren wir startklar für den Tag. Zunächst gab es wieder einen guten Cappu in einem süßen Café ums Eck. Dann liefen wir etwa 10 Minuten zum Busbahnhof. Nach etwas Suchen entdeckten wir den kleinen Bus (Marschrutka) nach Tiraspol. Für etwa 4€ kauften wir unser Ticket und nach etwa 15 Minuten Wartezeit war der Bus Punkt 10 Uhr voll und somit abfahrbereit. Knapp die Hälfte davon waren wohl Touris, wenn auch teils aus osteuropäischen Ländern. Aus Chisinau raus zog es sich etwas, die Straßen sind hier wirklich voll. Eineinhalb Stunden später waren wir an der ...