06.01.26 - Fast 40° Temperatursturz - Welcome Back in Bayrisch-Sibirien
Heute Nacht hab ich nicht viel
geschlafen. Kennt ihr das, wenn man zu müde zum Schlafen ist? Irgendwie fühlte
es sich so an. Und um 4 musste ich schon wieder unten sein, da fuhr der Shuttle
zum Flughafen. 4h vor Abflug??? Das irritierte mich durchaus etwas, aber ein
All Inclusive Tourist könnte es ahnen: wir machten die obligatorische
Hotelrundfahrt bis der Shuttle voll war. Somit dauerte es dann auch statt einer
halben Stunde eineinhalb bis zum Flughafen. Dort ging es trotz eines schon
riesigen Gewusels relativ schnell. Passkontrolle und Security und kurz vor 6
war ich durch. Ein Gate gab es natürlich noch nicht. Ich pokerte und setzte auf
Bereich F wie gestern. Dort in der Nähe löste ich dann noch meinen
Fressgutschein ein, wobei Pommes um diese Uhrzeit nicht unbedingt sein müssten…
Danach stand auch das Gate angeschrieben, man ahnt es, A, genau am anderen Ende des Flughafens. So gab es wenigstens noch etwas Bewegung, das ist bestimmt ein Kilometer dazwischen. Das Bording verlief dann reibungslos, der Flieger schien komplett voll, aber dieses Mal nicht überbucht zu sein. Vom Flug selbst bekam ich außer dem Essen nicht viel mit, ich tauchte hinter Ohrenstöpseln und Augenklappe ab, wobei ich auch hier nicht so wirklich schlafen konnte. Wir landeten überpünktlich um kurz nach halb 9, ich war schnell draußen und eine Viertelstunde später schon am Gepäckband. Nach etwas Wartezeit kam der Große und wir waren wieder glücklich vereint.
Raus aus dem Airport und rein in den Bus, der keine zwei Minuten nach mir kam. Genauso fließend war der Übergang in Metro A und weil ich keine fünf Minuten laufen wollte auch für eine Station in Linie C. Somit war ich echt um kurz vor 10 schon am Bahnhof. Nur um zu sehen, dass mein Zug 25 Minuten Verspätung hatte. Mist, in Cheb hatte ich nur knapp 15 zum Umsteigen… Ich deckte mich mit Koffein und einem Baguette für später ein und wartete bis der Zug gegen kurz vor 11 einfuhr.
Und der schaffte
dann halt, was die Deutsche Bahn wohl niemals schaffen würde. Er fuhr 15
Minuten Zeit wieder rein, sodass ich in Cheb schon fast gemütlich umsteigen
konnte. Somit kam ich wie geplant um halb 3 in Selb-Plößberg an, wo mein Auto
halb orange halb weiß brav wartete. War nicht mal angefroren, nur ordentlich
eingeschneit. Und kurz darauf war ich wieder zu Hause, wo meine liebe Nachbarin
Mela schon für mich vorgeheizt hatte.
So, damit bleibt mir mal wieder
nur noch, danke zu sagen, an alle, die hier wieder fleißig mit unterwegs waren.
Und da die Reisekasse nun um 400€ aufgefüllt wurde, geht’s bestimmt an Fasching
schon weiter 😉 Mal sehen, vielleicht gibt’s auch die
nächsten Tage noch ein Brasilien-Fazit oder ein „Warum nur liebe ich dieses
Land so“, aber definitiv nicht mehr heute…




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