15.02.26 - Ab in den Süden nach Pompeji
Gestern hab ich noch bis 10 etwa
gelesen und dann eigentlich ganz gut geschlafen. Kurz vor 7 war ich wach und
irgendwie waren in meinem Zimmer auch nur frühe Vögel. Da ich es gar nicht
eilig hatte, war ich die letzte, die um halb 9 aufgestanden ist. Ich packte
meine Sachen und war dann gegen neun auf dem Weg. In einer kleinen traditionellen
Bar gab es einen guten und starken Cappuccino und dann ein Cornetto mit Pistaziencreme
für die Fahrt. Dann lief ich zum Bahnhof, wo ich mich im Supermarkt noch mit
Obst und Brot eindeckte.
Es war schon einiges los, aber es verläuft sich auch gut. Im Sommer liegt das Maximum hier wohl bei 20000 Besuchern pro Tag, da waren wir wohl noch sehr deutlich drunter.
Auf der Hauptstraße gab es wohl
schon vor 2000 Jahren Fast Food, man sieht noch die Theken mit den Löchern für
riesige Töpfe.
Am anderen Ende des riesigen
Areals fand ich dann auch die lang gesuchte Dose. Genauso zickzack ging es dann
wieder zurück, dabei kam ich auch noch beim 2. Theater vorbei.
Kurz nach vier hatte ich das Gefühl, absolut genug gesehen zu haben und machte mich auf den Rückweg. Nur mit noch einem weiteren sonnigeren Bild aus dem Amphitheater.
Draußen lief ich ins „neue“
Stadtzentrum, wo ich einen freien Tisch mit den letzten Sonnenstrahlen fand.
Ich bestellte mir zunächst einen Cappuccino und danach noch einen Aperol.
Was ich nicht wusste, zu dem gab es einen ganzen Teller mit leckeren Häppchen. Dabei wollte ich doch direkt danach zum Pizzaessen weiterlaufen…
Das machte ich dann auch und entschied mich – da ja schon halb voll – auf meine alte Lieblingspizza Marinara. Nur mit Knoblauch und Öl ohne Käse passte die dann zusammen mit einem Lemon Soda gerade so rein. Ich zahlte für beides gerade mal 11€, der Aperol war teurer 😉
Als ich gegen 6 dann zu meiner
Unterkunft startete, regnete es mal wieder so richtig. Ich holte meine Sachen
aus dem Auto und befolgte die Liste der Anweisungen, die mich fast wie bei einem
Geocache zum Ziel und in mein sehr schönes Zimmer brachten. Alles da, was man
braucht, sogar ein paar Kleinigkeiten zum Frühstücken und eine Kaffeemaschine
im Gemeinschaftsbereich. Es sind nur drei Zimmer und scheint recht ruhig zu
sein. Jetzt ist es halb 8, im Hintergrund läuft Fastnacht in Franken – die Mantas
tanzen heute hier – und der Blog ist halb fertig. Der Wetterbericht ist für die
nächsten Tage auch immer wieder nass, mal sehen, wann ich was von meiner Liste
machen werde. Wenn der Berg morgen zu sehen ist, geht es gleich früh auf den
Vesuv, ansonsten erstmal Richtung Sorrento oder Amalfi…


















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