16.02.26 - Über Sorrento an die Amalfiküste

Heute Nacht habe ich ziemlich gut geschlafen, war aber schon kurz vor sieben wach. Da das Wetter im Laufe des Tages nur immer schlechter werden sollte, wollte ich zügig starten. Zunächst machte ich mir einen Kaffee, hier gibt es eine echte Espressomaschine, die mit speziellen Pads funktioniert. Das Ergebnis war richtig gut. Ich trank den Kaffee im Bett und stellte dabei fest, dass um 8 ein Geocacher event nur 10 Minuten entfernt stattfand. Und das auch noch in Fahrtrichtung. Den Plan mit dem Vesuv hatte ich aufgegeben, denn der Gipfel hüllte sich schon jetzt in dicke Wolken. 
Also packte ich schnell meine Sachen und war kurz vor 8 Uhr unterwegs. Das Event entpuppte sich als zwei befreundete Slowaken, die mit ihren Familien Urlaub machten. Wir unterhielten uns kurz, dann fuhr ich weiter. Ein Lidl um die Ecke war mein nächstes Ziel, dort kaufte ich Obst, Brot und Käse für die nächsten drei Tage. 


Nun fuhr ich Richtung Südosten, dort ragt ein Zipfel Land ins Meer, auf ihm befindet sich das Städtchen Sorrento. Ich fand eine nicht allzu teuren Parkplatz und lief ins Zentrum. 


Ziemlich touristisch, aber ganz hübsch. Zunächst macht sich eine kleine Cacherunde, danach guckte ich mich so noch ein bisschen um. 

Bevor ich weiter fuhr, wollte ich noch einen guten Kaffee trinken. Auf der Tourimeile kostete am Espresso 3€. Nur wenige Meter weiter fand ich eine typisch italienische Bar, in der ich für 2€ auch noch Milchschaum dazu bekam.

Gegen halb 12 lief ich zurück zum Auto und fuhr weiter. Genau rechtzeitig, denn jetzt begann es leicht zu regnen.

Von Sorrento aus kann man theoretisch noch nach Neapel gucken, nun durchquerte ich aber diese kleine Landzunge und kam Richtung Süden an die eigentliche Amalfiküste. 


Was soll ich sagen, vermutlich schaut das hier alles wunderschön aus, nur leider war es heute extremst bewölkt und neblig und immer wieder regnete es stärker oder schwächer.


Trotzdem nutzte ich viele der Parkbuchten entlang der Küstenstraße, um das eine oder andere Foto zu machen. 


Ansonsten ist Parken hier gar nicht so einfach. Offiziell scheint man fast überall Parkverbot zu haben, wirklich daran halten, tut sich aber keiner. Die Drohung mit dem Abschleppen umzusetzen wäre hier auch eine Lebensaufgabe.

Kurz vor dem bei Promis beliebten örtchen Positano entdeckte ich eine kleine Bar mit privatem Parkplatz. Dumm nur, dass die in 5 Minuten schließen sollte. Somit fuhr ich ohne weiteren Kaffee weiter. Ich mache noch einige Fotostopps, aber das Wetter schien immer schlechter zu werden. 


Deshalb fuhr ich auch nicht ganz bis nach Amalfi, sondern bog kurz vorher steil bergauf ins Landesinnere ab. Denn dort oben im kleinen Örtchen Agerola liegt meine Unterkunft für die nächsten zwei Tage. 
Nach einiger Suche fand ich hier eine kleine bar, in der ich doch noch eine Cappuccino bekam. Wirklich einfach ist das zu dieser Jahreszeit hier nicht, die meisten Cafés und Restaurants sind einfach geschlossen. Danach cruiste ich im strömenden Regen noch ein paar Runden durch den Ort, um herauszufinden, wo meine morgen hoffentlich trockene Wanderung beginnt und ob das eine oder andere auf Google erwähnte Restaurant vielleicht doch geöffnet hätte. Immerhin, eines entdeckte ich. Gegen 4 Uhr fuhr ich dann zu meiner kleinen Unterkunft, völlig ab vom Schuss. So ab vom Schuss, dass sogar das Internet momentan nicht funktioniert. Weder am PC noch auf dem Handy, ich bin im absoluten Funkloch. Auch ganz nett, deshalb gibt es den Blog allerdings per Handy, ich garantiere also mal wieder nicht für Rechtschreibung. 
Ich konnte einchecken und mein kleines Zimmer beziehen. Noch ist es recht kalt, aber die Heizung läuft schon auf Hochtouren. Die nächsten eineinhalb Stunden verbrachte ich im warmen Bett mit Lesen und Blogeinsprechen.
Dann fuhr ich nochmal in den Ort hinunter. Die vorhin entdeckte Pizzeria war ein Volltreffer.


Lecker, günstig, mit gutem WiFi und kuschelig warm Dank Feuer im Ofen. Somit konnte der Blog dann auch erfolgreich hochgeladen werden ..



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