28.03.26 - Auf nach Rumänien

Heute Nacht habe ich ganz gut und vor allem sehr ruhig geschlafen. Ich habe wirklich überhaupt nichts gehört, die ganze Nacht über. Früh war ich gegen sechs wach, blieb aber noch liegen und stand erst um 8 Uhr auf. Ich machte mich schnell fertig und war kurze Zeit später in einem kalten, aber sonnigen Prag. Direkt ums Eck fand ich ein süßes kleines Café, wo es den ersten Koffeinschub gab.


Dann deckte ich mich im Lidl mit ein paar Vorräten für den Tag ein und lief zur Metroasation, die ebenfalls direkt ums Eck liegt. Eine Dreiviertelstunde später war ich am Flughafen. Auch hier klappte wieder alles wie am Schnürchen. Im EU-Terminal gibt es nun weitgehend Self Baggage Drop-off, was die Sache ganz schön beschleunigt. Innerhalb von 10 Minuten war ich meinen größeren Rucksack los.


Das ist zwar eigentlich der große Handgepäcksrucksack, aber hinwärts konnte ich keine zwei Handgepäcksstücke buchen. Rückwärts fliegt er allerdings direkt mit mir. Da ich so schnell war und am Security Check auch nichts los war, ging ich zunächst zu meinem Stammcafé.

Nach einem weiteren Cappuccino und ein bisschen Airport Office ging es durch die Sicherheitskontrolle, auch hier dauerte es keine fünf Minuten, bis ich durch war. Selbst mit Gepäckaufgabe am ersten Ferientag ist es in Prag möglich, innerhalb von einer halben Stunde vom Bus am Gate zu sein. Ich musste noch ein Stückchen warten, gegen halb 12 begann dann das Boarding. Das ging auch sehr schnell. Und der Flieger war nur zu dreiviertel voll. Wenn überhaupt.


Ich konnte mich umsetzen und hatte zwei Plätze samt Fenster für mich alleine. Pünktlich um 12 hoben wir ab und der Flug verlief ohne irgendwelche Besonderheiten. Kurz vor 3 Uhr Ortszeit, also knapp zwei Stunden später, landeten wir in Bukarest. Der Flughafen erschien mir fast noch kleiner als der in Prag und auch hier ging alles sehr schnell. So war ich kurze Zeit später mit beiden Rucksäcken vereint und auf dem Weg nach draußen. 


Am Geldautomaten zog ich noch etwas Bargeld, da ich nicht weiß, inwieweit hier Kreditkartenzahlung funktioniert. Nach einem kurzen Anruf wurde ich von meiner Autovermietung abgeholt und zu meinem Auto gebracht. Freudestrahlend würde mir verkündet, dass ich ein Upgrade hätte. Wie toll, ich liebe ja bekanntlich große Autos… Naja, so fahre ich nun mit einem fetten Dacia durch die Gegend. Der kann allerdings auch mit LPG fahren, was deutlich günstiger als Benzin ist. Das kostet hier auch fast 2€, erschreckend, wenn man bedenkt, dass hier sicher viele deutlich weniger verdienen als in Deutschland. 

Auf den nächsten Kilometer versuchte ich mich mit dem dicken anzufreunden. Das Handy akzeptierte er sehr schnell und Spotify und Google Maps funktionierten schon mal. Etwas länger dauerte es, bis ich es geschafft hatte, die piepsige Geschwindigkeitswarnung abzuschalten. Die war nämlich echt nervig. Ich glaube, ich mag keine Autos, die versuchen, schlauer zu sein als ich. Ich tankte für 30€ einmal LPG voll, dann machte ich mich auf den Weg zu meinem heutigen Tagesziel. Inzwischen war es doch schon halb 5. Laut Navi dauerte die Fahrt etwa eine Stunde und brachte mich über eine ziemlich leere Autobahn nach Buzau, eine nicht wirklich schöne Kleinstadt nördlich von Bukarest.

Für mich und die nächsten Tage liegt sie aber ziemlich günstig. Meine kleine Pension fand ich auf Anhieb. Unter dem Motto außen pfui innen hui habe ich ein süßes kleines Zimmerchen und für mein Schlachtschiff gibt es einen abgeschlossenen Parkplatz. Ich richtete mich ein, dann fuhr ich noch mal los auf der Suche nach Abendessen. Ich hatte ein Restaurant nicht weit entfernt entdeckt, doch da es ziemlich grau war und die Wolken tief hingen, hatte ich keine Lust zu laufen. Das Restaurant war geschmacklich ein Volltreffer und die Besitzerin war auch noch sehr nett. Es gab Pasta.

Gut gestärkt ging es zurück und erstmal unter die Dusche. Nun liege ich auf dem Bett und kümmere mich um den Blog. Aus Faulheit wird dieser mal wieder eingesprochen. Das Ganze kann ich jetzt mal noch überarbeiten, denn teilweise hat mein Handy eine sehr interessante Zeichensetzung und setzt Punkte mitten in Sätze. Inzwischen ist es auch kurz vor 8, der Tag wird dann ganz gemütlich ausklingen.


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