29.3.26 - Fauler Regentag im Auto
Ich hab gestern noch weng gelesen und Netflix gekuckt und dann gut geschlafen. Dank Ohrenstöpfel war es super leise. Als ich die früh aber rausgemacht habe, hörte ich, was ich befürchtete: Es regnete. Und das sollte laut Wetterbericht heute auch so weitergehen… Ich checkte meinen heutigen Programmpunkt auf Google und damit stand leider schnell fest, das fällt ins Wasser bzw. in den Matsch… Eigentlich wollte ich nämlich zu den Schlammvulkanen von Berca, hier ganz in der Nähe. Das sind echte kleine Vulkane, die aber statt Lava Schlamm ausspucken. Dementsprechend ist es hier schon bei trockenem Wetter matschig und nach oder gar bei Regen quasi nicht erreichbar. Zumindest nicht, wenn man die Schuhe und Hosen auch noch ein paar weitere Tage anziehen will… Und ich wollte auch nicht selbst aussehen wie ein kleiner Schlammvulkan.
Mit Zeitverschiebung und Sommerzeit bin ich zwei Stunden in die Zukunft gereist und stand daher erst um 9 auf. Ich packte und saß kurze Zeit später im Auto. Mein erstes Ziel war der Lidl, wo ich mich für heute und die nächsten Tage etwas eindeckte. Dann ging es direkt gegenüber in ein kleines Café, wo ich eine Stunde ganz gemütlich mit zwei Cappuccini und etwas Sudoku verbrachte.
Kurz vor 11 war ich dann auf dem Weg, weiter nach Norden. Gut dreieinhalb Stunden und etwa 300km trennten mich von meinem Ziel Targu Neamt. Anfangs ging es auf einer ziemlich neuen und ziemlich leeren Autobahn dahin. Doch die scheint noch nicht durchgängig befahrbar zu sein, so dass es auf der zweiten Hälfte über verschiedene Landstraßen weiterging.
Anfangs fuhr ich durch plattes und abgesehen von Feldern, Wiesen
und Stromtrassen leeres Land, später dann dafür nur noch durch ein Dorf, das
quasi nie endete. Der Verkehr ist eigentlich ganz harmlos, aufpassen muss man
nur auf die Straßenhunde. Einer kreuzte gestern ziemlich knapp vor mir die
Autobahn und die Spuren zeigen, dass das nicht jedem gelingt…
Die Orte sahen schon recht einfach und teils etwas ärmlich aus, ein schönes Plätzen für einen Stopp entdeckte ich nirgends. Und da es immer weiter regnete, fuhr ich eben komplett durch. Gegen halb 3 war ich am Ziel und hier gönnte ich mir einen weiteren Cappu.
Da es immer noch regnete, hatte ich beschlossen, die nächsten Stunden sinnvoll zu nutzen und ein bisschen was für die Schule zu erledigen. Außerdem machte ich mir einen Plan für morgen. Gegen sechs ging es zum Abendessen. Ein Restaurant war nur 8 Minuten zu Fuß entfernt, aber da es immer noch schüttete und dazu windete, fuhr ich… Morgen soll es aber trocken sein. Hoffentlich… Zum Essen gab es Pasta Arrabiata, dazu eine leckere hausgemachte Limo. Zusammen für gerade mal 10€, da kann man nicht meckern.

Jetzt ist es gleich halb 8, ich
bin wieder zurück in meiner Wohnung. Den restlichen Abend werde ich dann wohl
mit Kindle und Netflix auf meinem großen Bett zubringen. Morgen geht es dann
auf zu den Moldau-Klöstern, die wohl mit zu den Highlights von ganz Rumänien
gehören…




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