02.04.26 - Targu Mures und weiter nach Cluj Napoca


Heute Nacht hab ich halbwegs gut geschlafen, war aber um 7 schon wach. Ich blieb noch eine ganze Zeit lang liegen, las etwas und stand erst gegen 9 auf. Die kleine Kapselmaschine machte einen halbwegs brauchbaren Milchkaffee, dann packte ich und lud alles ins Auto. Heute war es wieder ziemlich kalt und grau, der Wetterbericht hatte das besser versprochen.


Ich wollte aber nochmal rein ins Stadtzentrum. Mit Hilfe von ein paar Caches wurde ich auch zu einigen schönen Plätzen geleitet.


So auch zum ehemaligen Castello, das jetzt einiges an Museen und anderen Attraktionen zu bieten hat. Irgendwo musste heute auch Wandertag gewesen sein, es waren einige Schulklassen in den verschiedensten Altersklassen unterwegs. Osterferien haben die noch nicht, aber das orthodoxe Ostern ist ja auch erst nächstes Wochenende.


Nachdem ich eine ausführliche Runde gedreht hatte, stoppte ich in einem hübschen kleinen Café, wo ich bestimmt noch eine Stunde rumsaß.

Auf dem Rückweg zum Auto entdeckte ich in einem Bäckereifenster lecker aussehende ziemlich große Kringel, gefüllt mit süß und herzhaft. Ich wählte Nutella und wurde nicht enttäuscht.


Zurück am Auto wurde ich von meiner Gastgeberin noch auf einen frischen Espresso eingeladen. Gegen 1 war ich dann so langsam auf dem Weg. Ich tankte noch einmal den Gastank voll, dann ging es auf die Autobahn in Richtung Cluj Napoca. Eigentlich wollte ich noch einen Stopp einlegen, doch das Auto hatte andere Pläne. Schon vor zwei Tagen, hatte es einmal hektisch zu piepsen begonnen und von einem Bremsproblem gesprochen. Das konnte dann vor meiner Unterkunft in Suceava von einem Mechaniker innerhalb weniger Minuten behoben werden. Dummerweise leuchte genau dieselbe Warnmeldung nun wieder auf. Ich telefonierte mit der Autovermietung und man schickte mich direkt zur Werkstatt in der Nähe des Flughafens. Etwas Bremsflüssigkeit löste das Problem für den Moment auch wieder, aber es muss wohl ein Teil ausgetauscht werden. Mir wurde versprochen, dass das morgen innerhalb von einer Stunde erledigt sein soll. Hoffen wir’s! Für die tolle Passstraße, die auf dem Plan steht, können gute Bremsen nix schaden…

Nun blieb mir noch ein bisschen Zeit bis ich am Flughafen sein musste, um Romy abzuholen. Leider war das gemütliche Café nicht in der Nähe, so bummelte ich durch einen kleinen Shoppingcenter und fuhr dann Richtung Flughafen. 500m entfernt gab es einen Parkplatz, auf dem man bis zu 6h für 40ct parken kann. Nicht schlecht! Ich schlenderte auch hier noch eine Runde außenrum und mitten durch auf der Suche nach dem Plane Spotting Place, aber den gab es nicht. So sah ich die Maschine nur durch den Zaun am Parkplatz landen.


Kurze Zeit später, gegen Viertel 6 war Romy auch schon da. Wer sie nicht kennt, sie ist sozusagen eine ehemalige Tanzmama, ihre Tochter hatte ich bei der Jugend trainiert, ist durchaus ein paar Jährchen her… Gemeinsam fuhren wir zu unserer Unterkunft am eher anderen Ende der ziemlich großen und ziemlich vollen Stadt. Gegen 6 waren wir am Ziel und konnten unser Zimmer mit insgesamt drei Einzelbetten beziehen. Wir richteten uns ein und liefen dann wenige Minuten die Straße zurück zu einer Pizzeria, die wir bei der Herfahrt entdeckt hatten. Es gab leckere Pasta und dazu stießen wir mit einem Aperol auf die nächsten 10 Tage an.

Jetzt ist es halb 9 und wir sind zurück in unserem Zimmerchen. Morgen starten wir also mit Werkstatt und wenn das alles so klappt wie es soll, fahren wir dann ins Zentrum von Transsilvanien…


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