03.04.26 - Wanderung mit Wasser von allen Seiten
Heute Nacht hab ich so
durchwachsen geschlafen. Früh war ich schon vor 7 wach. Kurz nach 7 starteten
wir in den Tag bzw. Romy in die Küche, von wo sie nach wenigen Minuten mit zwei
Tassen Kaffee zurückkam. Ja, ich glaube, die nehme ich wieder mit 😉
Zunächst fuhren wir ca. 45
Minuten in die Richtung, aus der ich gestern gekommen war. In der Nähe von
Turda hatten wir eine vielversprechende Wanderrunde mit Schlucht und Ausblick
darauf entdeckt. Weniger vielversprechend war mal wieder das Wetter, es regnete.
Laut Wetterapp sollte es damit um 12 aufhören – Spoiler – das funktionierte
schon mal nicht…
Der Berg hatte es schon in sich,
es ging steil 400 Höhenmeter nach oben. Aber zumindest konnte man hier gut
laufen und rumzuschlittern. Leider fing es dann wieder an zu regnen, auch wenn
Romy mich vom Gegenteil überzeugen wollte. Ich packte den Schirm aus!
Schließlich waren wir oben und
gelangten an den Rand der Schlucht. Wir hätten gerne eine Pause gemacht und was
gegessen, aber es war einfach zu nass und dazu windig.
So liefen wir oben nahe am Rand der Schlucht entlang, bevor es hinten teils über einen Matschweg, teils quer über eine Wiese wieder runterging.
Deutlich besser jedenfalls als befürchtet.
Unten angelangt und kurz vorm Parkplatz gab es ein etwas abgefucktes altes
Camping-Gelände, wo ein altes Sofa unter einem großen Dach stand. Das wurde
dann unser Picknickplätzchen!
Gestärkt ging es zurück zum Auto, wo wir nach drei Stunden wieder ankamen. Eine schöne Tour mit eher nicht schönem Wetter! Wir schälten uns aus den nassen und verdreckten Schichten und starteten auf die zwei Stunden Fahrt nach Sighisoara alias Schäßburg. Da war ich schon auf meiner Balkantour vor acht Jahren, aber das Städtchen hatte mir saugut gefallen. Zunächst ging es über die Autobahn, dann aber noch eine gute Stunde über die Landstraße bzw. durch endlose Straßendörfer. Wir wollten noch auf einen Kaffee stoppen, aber das einzige, das wir entdeckt hatten, hatte keinerlei Parkmöglichkeit. So fuhren wir weiter bis zum Ziel, unserer kleinen Pension nicht weit vom Zentrum. Wir wurden wieder einmal sehr herzlich empfangen und perfekt umsorgt. Unter anderem wurde uns die Küche mit Kaffeevollautomaten und Co. gezeigt. Perfekt, so kamen wir in den Genuss von Bett und Kaffee gleichzeitig!
Inzwischen war es auch schon kurz
vor fünf, Sightseeing wurde auf morgen früh vertagt. Romy duschte, ich blieb
noch dreckig, dann waren wir bereit fürs Abendessen. „Altepost“ war uns
empfohlen worden. 12 Minuten zu Fuß, doch ein Blick vor die Tür zeigte: Nicht
eine Minute laufe ich heute noch! Es pisste schon wieder! Also stiegen wir ins Auto
und fuhren, zum Glück hatte das Restaurant ein paar Parkplätze vor der Tür. Das
Restaurant erwies sich als Volltreffer. Es gab sowohl alkfreies Paulaner für
mich als auch Radler für Romy. Zum Essen gab es sehr leckere Tagliatelle mit Steinpilzen
und einem fetten Stück Grillkäse obendrauf.
Als wir wieder rausgingen, regnete es gefühlt noch mehr. Beste Entscheidung, das Auto zu nehmen! Wir fuhren wieder zurück, Romy schmiss sich direkt ins Bett und ich sitze einen Stock tiefer in der Küche. Wenn der Blog fertig ist, geht’s unter die Dusche und dann mit Kindle oder so ins Bett. Hoffentlich hat die Wetterapp wenigstens morgen recht, der Regen soll endlich aufhören…














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