04.04.26 - Alte Städtchen und Fahrt ins Gebirge
Heute Nacht hab ich eigentlich
ganz gut geschlafen, war aber ab halb 7 wach. Gegen halb 8 ging dann ich nach
unten, um den heutigen Kaffee zu machen, danach packten wir und waren etwa eine
Stunde später draußen. So wirklich schön war das Wetter immer noch nicht, es
tröpfelte leicht, zumindest auf mich, Romy behauptet, trocken geblieben zu sein
🤣
Gegen halb 11 waren wir dann
schon am nächsten Highlight, dem kleinen Dörfchen Biertan, bekannt für seine
Unesco-taugliche Kirchenburg. Kurz nach uns kam auch schon eine Busladung
Touristen an, die zielstrebig hineingeführt wurden.
Wir liefen da lieber einmal außenrum und suchten dann einen Weg über dem Dorf, von dem aus wir den perfekten Ausblick hatten. Auch wenn drei Hofhunde (hinter Zaun UND angekettet) alles gaben, um uns am Aufstieg zu hindern… Der Ausblick war toll!
Gegen halb 12 waren wir dann endgültig on the road. Uns trennten knapp 250km von unserem Tagesziel, was bei den dorthin führenden Straßen aber über vier Stunden bedeutete. Zunächst ging es in östlicher Richtung nach Sibiu, die Straße führte durch kleine Dörfer voller Storchennester und Pferdewägen. Ab Sibiu gab es dann knappe 20km Autobahn bis die im nichts endete und der ganze Verkehr (nach Bukarest) sich wieder über die kleine Landstraße und durch unzählige Dörfer schob.
Nach gut zwei Stunden hielten wir an einem hübschen kleinen Café mit Parkmöglichkeit. Inzwischen war das Wetter auch schön geworden, die Sonne schien und es war im T-Shirt warm, als wir unseren Kaffee tranken.
Eine weiter Stunde später und nicht mehr weit vom Ziel entfernt füllten wir im Lidl unsere Vorräte auf. Da wir heute mitten in der Pampa (in Corbeni auf der Transfăgărășan) übernachten wollten, kauften wir auch Nudeln und Zutaten fürs Abendessen. Eine weitere halbe Stunde später waren wir auch endlich am Ziel, inzwischen war es halb fünf. Wir sind in einer kleinen Pension, haben für 49€ quasi zwei Zimmer mit zwei großen Betten und eine Gemeinschaftsküche für uns alleine. Innerhalb von Sekunden checkten wir ein und bezogen das Zimmer.
Romy duschte, dann gab es ein
kühles Getränk im Freien, inzwischen wurde es aber wieder ziemlich frisch. Dann
kochten wir, es gab Pasta mit Tomatensoße, frischen Tomaten, Mozzarella di Buffalo
und Rucola. Sehr lecker!
Jetzt ist es halb acht, ich sitze schreibend in der Küche, Romy chillt in ihrem Luxusbett. Für mich geht’s dann gleich noch in die Dusche und dann auch auf meine 3m² Liegewiese… Morgen steht nochmal eine lange Autofahrt an, wobei da der Weg das Ziel ist. Die Transfăgărășan gilt als eine der schönsten Passstraßen der Welt. Leider ist sie erst ab Ende Oktober durchgehend befahrbar (sonst wäre der Weg hierher auch deutlich kürzer gewesen). Wir fahren also so weit wie wir können und dann auf demselben Weg zurück. Die Straße ist nicht nur bei Touris beliebt, auch Bären sind am Straßenrand zu finden. Falls ich mich morgen Abend also nicht mehr melde, wisst ihr Bescheid! 🐻🐻🐻

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