05.04.26 - Eine halbe berühmte Passstraße und ein ganzer berühmter Vampir
Heute hab ich richtig gut und bis
kurz vor 7 geschlafen. Ich las noch ein bisschen, bevor wir uns fertig machten.
Um kurz vor halb 9 waren wir auf der Straße und da waren wir allein. Es hatte
mal wieder seine Vorteile, früh zu starten und auch, dass die Durchfahrt der Transfăgărășan
im Moment gesperrt ist.
Weiter ging die kurvige Fahrt
entlang des im Moment Nicht-Stausees. Aber klar, der wartet natürlich darauf,
dass der ganze Schnee schmilzt und ihn auffüllt. Das einzige Café entlang der
Strecke auf Google Maps hatte leider geschlossen. Die nächste Location hatte
ein Open-Schild vor der Tür, war aber ebenfalls noch nicht geöffnet. Ansonsten
boten sich auf den nächsten 30km keinerlei Kaffee-Möglichkeiten, alles war noch
zu.
Viel zu früh standen wir dann plötzlich vor der Straßensperre. Dabei hieß es doch, man könnte auch im Winter was von den Serpentinen sehen… Die Sperre war allerdings eine eher halbherzige, die Straße in der Mitte frei und just in dem Moment kam ein Auto von oben.
Etwas enttäuscht waren wir schon, dass sich nicht ein Bär gezeigt hatte. Aber vermutlich ist es denen noch zu kalt und die Nahrungsversorgung stimmt auch noch nicht, so dass es sich für sie nicht lohnt, den ganzen Tag an den Leitplanken zu lehnen…
Zurück am Staudamm staunten wir nicht schlecht, hier war inzwischen (etwa halb 1) die Hölle los. Allerdings schien kaum jemand weiter zu fahren als bis hierhin, was wir nicht ganz kapierten.
Wir machten noch ein paar Fotos und bewunderten die tief unter uns liegenden Ausflugsboote.
Ab jetzt war dann auch die Straße gut gefüllt und es kamen immer mehr Autos und auch Motorräder den Berg hoch. Wir fuhren die Strecke zurück, die wir gekommen waren, vorbei an unserer Pension und dann irgendwann Richtung Osten weiter. Die Straße blieb den ganzen Tag eine sehr kurvige, die Zeitangabe in Minuten auf Google war durchweg eine größere Zahl als die Kilometerangabe. Nach eineinhalb Stunden erreichten wir einen etwas größeren Ort, wo es einen guten Cappu gab.
Nach weiteren eineinhalb Stunden und ein paar wunderschönen Ausblicken auf die umliegenden Berge kamen wir gegen vier in Bran bei Brasov an. Hier steht das berühmte und völlig überlaufene Dracula-Schloss, in dem weder Vlad noch Dracula jemals waren, sowie unsere ruhige und beschauliche Pension Iulia.
Wir wurden wieder sehr freundlich
empfangen und in unser eher einfaches Zimmer geleitet. Dafür hat es einen Balkon
mit super Ausblick.
Wir räumten unsere Sachen ins Zimmer und gingen dann in Richtung Schloss. Den Trubel am Eingang gaben wir uns kurz – ich glaube, hier war es das letzte Mal noch voller, aber da war ich auch schon vormittags da – dann liefen wir dran vorbei und ein Stück die Straße lang, bevor wir auf den gegenüberliegenden Hügel einbogen.
Es ging steil bergauf, doch
anfangs fürchteten wir, die Bäume würden jegliche gute Aussicht blockieren.
Doch schließlich kamen wir an DEM Fotospot an. Offensichtlich ist er noch nicht so bekannt auf Insta, außer uns waren nur drei andere Leute hier. Ein echter Geheimtipp also!
Wieder im Ort erledigte ich noch ein paar Labcaches, dann gingen wir essen. Heute gab es für mich einen sehr leckeren Veggie-Burger.
Gut gestärkt ging es zur Pension zurück. Jetzt ist es halb 8 und wir sitzen warm eingepackt auf dem Balkon. Morgen geht es dann zu einem letzten Ziel, bevor wir abends unser Auto abliefern und ohne nach Bukarest weiterziehen.








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